Modellhubschrauber – kein dummes Hobby, sondern wahre Kunst

„Nun leg´ doch mal dein blödes Spielzeug weg!“ – diese Aussage werden sich Modellhubschrauber-Fans sicherlich öfter anhören dürfen, gerade wenn sie ihre Hubschrauber liebgewonnen haben.

Ehefrauen werden mit einem solchen Hobby sicherlich die größten Probleme haben, denn zum einen regt sich „Mann“ auf, wenn einmal wieder neue Schuhe die Frau verzieren, anders herum werden aber etliche Euro in das Hobby gesteckt, was „Frau“ als völlig sinnlos ansieht.

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Aber Moment – Modellhubschrauber sind nicht einfach nur ein dummes Hobby, sondern vielmehr eine wahre Kunst. Nicht nur, dass man bereits beim Bau der entsprechenden Hubschraubermodelle ein handliches Geschick aufzuweisen hat, auch die Bedienung dieser kleinen aber feinen Geschosse ist alles andere als einfach. Nur erfahrene Hobbybastler kommen mit den teils sehr schwierigen und kleinlichen Arbeiten am Modellbau voran, jeder Anfänger ohne Ehrgeiz wird nach kurzer Zeit verzagen und den Bau aufgeben.

Angefangen bei einer 5-Kanal-Fernbedienung muss das gesamte Handling des Modellhubschraubers kleinlich erlernt werden, weshalb viele Hubschrauberfans auch Bücher ohne Ende zu kaufen pflegen, um sich „fortzubilden“.

Nicht umsonst gibt es sogar Flugschulen für ferngesteuerte Hubschrauber, wo Begeisterte ihr Wissen erweitern können bzw. gänzlich von Anbeginn lernen können, wie man diesen Heli in der Luft hält.

Letztlich sei also festgestellt, dass das Hobby, Modellhubschrauber zu bauen und fliegen zu lassen, nicht als „blöd“ abgetan werden kann, da wirklich Erfahrung, Geschick mit den Händen und flugtechnisches Verständnis dahinter stecken und erlernt werden müssen, um an diesem Hobby Spaß zu haben. Mal eben einen Hubschrauber fliegen – vielleicht im Traum, aber nicht mit den Modellhubschraubern. Modellfliegen will eben auch gelernt sein.

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