Flugzeug classic

PICT9348Vor mir liegt die „Flugzeug Classic“ Ausgabe 9/2008 – habe ich letztens gefunden, als ich Literatur über alte Flugzeuge suchte. Denn ich war ja beim Flugtag in Augsburg dabei. Und da wimmelte es nur so von alten Fliegern aus den letzten 50 Jahren. Fällt mir ein, die Fotos fehlen noch. Werde ich aber nachreichen.

Auf jeden Fall wurde durch diese Veranstaltung mein Interesse für historische Flugzeuge geweckt. Die „Flugzeug Classic“ ist ein Magazin für Luftfahrtgeschichte, Oldtimer und Modellbau. Gefällt mir sehr gut. Hier einfach meine Eindrücke mit ein paar Fotos, die zeigen soll, was man hier erwarten kann.

Bericht von der ILA 2008

Die ILA 2008 in Berlin zeigte viele historische Flugzeuge wie die Messerschmitt 109 und 262 in Formationsflug. Auch der Berliner Luftbrücke wurde zum 60.Jahrestag Tribut gezollt. Neben den DC-3 und DC-4 konnte man auch die C47 Skytrain sehen. Der seschsseitige Bericht zeigt, was ich verpasst habe: Selbst Rosinenbomberpiloten wurden interviewt.

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Planes of Fame Air Museum

Natürlich wird auch aus den USA berichtet. Dort gibt es noch mehr Flugshows, Museen und Events als hierzulande. Nun fand wieder in Kaliforniern die Flugshow des „Planes of Fame air Museum“ statt – und ein Redakteur der Flugzeug Classic war dabei. Viele Flugzeuge, die auch in den Luftkriegen in Europa im Einsatz waren, gingen dort in die Luft. Und: ALLE Flugzeuge sind Filmhelden, die irgendwann mal in einem Hollywood-Streifen mitspielten. Wow!

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Erprobungsbericht

Sehr spannend ist ein Original-Erprobungsbericht aus dem 2.Weltkrieg. Die Focke-Wulf FW 190 A-3 war mit 700 km/h eine der schnellsten Flieger. Doch die Konkurrenz schläft nicht, die Steigleistung wurde immer wichtiger. Also wurde der Flieger abgespeckt: Panzerung raus, Bewaffnung abgespeckt und Behälterschutz des Tanks raus. Mit echten Zeichnungen angereichert ist der achtseitige Bericht auch für nicht-Ingeneure lesenswert.

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Insgesamt eine bunte Mischung aus alten Fliegertagen. Das Heft kostet 5,50 EUR und erscheint monatlich. Tipp: Für 9,90 EUR bekommt man ein Flugzeug classic Probeabo mit 3 Ausgaben und einem kleinen Geschenk.

Professor Stephen Hawking und die Schwerelosigkeit

Stephen William Hawking ist ein englischer Astrophysiker und man kennt ihn von populärwissenschaftlichen Büchern über moderne Physik.

1963 wurde bei Hawking Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) diagnostiziert, seit 1968 ist er auf einen Rollstuhl angewiesen. Durch einen Luftröhrenschnitt 1985 verlor er die Fähigkeit zu sprechen und ist für die verbale Kommunikation auf die Benutzung eines Sprachcomputers angewiesen, den er mit seinem rechten Wangenmuskel steuert.

Nun hat er etwas besonders gemacht – einen Zero-Gravity Flight – d.h. er hat sich in absoulte Scherelosigkeit begeben. Schaut selbst:

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Red bull Air Race

Das Red Bull Air Race fand letztes Jahr das erste Mal in Berlin statt. Aufmerksam geworden bin ich durch die Berichterstattung im Fernsehen, ich glaube es kam mal bei Pro7. RTL. [sendetermine ]

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Was ist das Red Bull Air Race?

Die Red Bull Air Race World Series ist eine von Red Bull ins Leben gerufene Serie von Luftrennen. Seit 2003 messen sich jährlich bei mehreren Luftrennen die besten Kunstflugpiloten der Welt, um in niedrigen Höhen Manöver durch sogenannte AirGates, das sind 20 Meter hohe Pylone mit 10 bis 14 Meter Abstand zueinander und unter Brücken hindurch zu fliegen. Fotos findet man z.B. bei Flickr.

Wann gastiert die Tour wieder in Deutschland?

Anscheinend nicht in der Saison 2007! Hier der Kalender:

12. Mai Monument Valley USA
02. Juni Istanbul Türkei
23. Juni Barcelona Spanien
07. Juli Interlaken Schweiz
20. August Budapest Ungarn
01. September Porto Portugal
22. September San Diego USA
13. Oktober Acapulco Mexiko
04. November Perth Australien

Einem Bericht nach von Funsporting.de waren rund 1 Mio (!) Zuschauer beim letzten Event in Rio de Janero. Somit wurde das Red Bull Air Race zur größten Sportveranstaltung der brasilianischen Geschichte. Der Brite Paul Bonhomme (01:32.45 Minuten) entschied am Samstag das zweite Rennen der Red Bull Air Race World Series überlegen für sich und raste im Finale dem spanischen Überraschungsmann Alejandro Maclean (01:36.53) auf und davon. Der deutsche Rennpilot Klaus Schrodt schaffte den Einzug ins Finale leider nicht und landete im Gesamtranking auf Platz 13.

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Ausführliche Infos finden sich über die ganze Rennserie bei RTL.

Überlebte Amelia Earhart auf einem einsamen Atoll im Pazifik?

Bei Spiegel Online ist gerade ein interessanter Artikel über Amerikas Lufttfahrt-Legende Amelia Earhart erschienen.

Sie wollte als erste Frau die Welt umfliegen – und stürzte in den Pazifik: Dass die Flugpionierin Amelia Earhart so starb, bezweifeln Experten inzwischen. Sie glauben, Knochen, Schuhe und Trümmer auf einem Atoll stammen von der Fliegerin – und hoffen auf eine DNA-Analyse.

Bald aber wird sich das ändern, weil demnächst der 70. Todestag einer allamerikanischen Heldin bevorsteht – und neue, verblüffende Einzelheiten über ihr Verschwinden im Zentralpazifik bekannt geworden sind. Es geht um die Fliegerin Amelia Earhart, Champion der Gleichberechtigung und famose Pilotin, die als erster Mensch nach Charles Lindbergh den Atlantik überquert hatte.

Am 2. Juli 1937 kam Amelia Earhart bei dem Versuch, als erste Frau die Welt zu umfliegen, nicht an ihrem Zielort Howland Island an – einer nur 1,87 Quadratkilometer großen Insel knapp östlich der Internationalen Datumslinie im Stillen Ozean. Sie war mit ihrer formschönen, zweimotorigen Lockheed Electra tags zuvor auf der Stoppelpiste von Lae im heutigen Papua Neuguinea gestartet – wegen der vollen Tanks langsam und träge, so dass am Ende des Startstreifens das Wasser der Salomonensee aufschäumte.

Letzte Funksprüche im Äther

In der Funkbude der „Itasca“ schrieb Carey am Morgen des 2. Juli Stichworte wie immer: „Die ganze Nacht wach, um Meldungen zu hören. Alle sehr knapp. Earharts Stimme zum ersten Mal um 2.48 Uhr: ‚Himmel bedeckt.‘ Das war alles.“

Nach Sonnenaufgang meldete Earhart „200 miles out“ – „200 Meilen entfernt“. Offenbar flog sie ein Suchmuster. Sie folgte einer Positionslinie, die Navigator Noonan abgesteckt hatte und auf der sie Howland Island hätten finden müssen – immer vorausgesetzt, dass die Fehlerwahrscheinlichkeit nicht zu groß war und zum Beispiel Wolkenschatten das Mini-Eiland nicht verdeckten.